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Acker

Kalkanwendung/Ackerland

Eine geregelte Kalkzufuhr ist im humiden Klimabereich auf allen nicht carbonathaltigen Böden notwendig, um der fortlaufenden Versauerung entgegenzuwirken. Dabei unterscheiden wir je nach Höhe der erforderlichen Kalkbedarfsmenge zum Ausgleich der aktuellen Versauerung zwischen der:

  • Gesundungskalkung
  • Aufkalkung
  • Erhaltungskalkung

Im Ackerbau kann bezogen auf die Fruchtfolge die Kalkdüngung in Form der:

  • Vorsaatkalkung zu Sommergetreide, Zuckerrüben, Mais.....
  • Stoppelkalkung
  • Herbstkalkung

durchgeführt werden.

Die Vorsaatkalkung verbessert und stabilisiert das Krümelgefüge des Bodens im oberen Krumenbereich. Die Aufwandmenge pro Hektar liegt bei 12-15 dt CaO.

Die Stoppel- und Herbstkalkung ist die klassische Kalkausbringugszeit. Hier können auch höhere CaO-Mengen (Gesundungs- bzw. Aufkalkungsmaßnahmen) ausgebracht werde. Wichtig ist, dass der Kalkdünger gut mit dem Boden vermischt wird.