Neu: Kalkstrohmatratze für optimalen Kuhkomfort

- Futtermischwagen und Schlepper beim Kalkbefüllen

- Kalkstrohgemisch im Futtermischwagen
Für einen optimalen Komfort ist in der Liegebox im Milchviehlaufstall die Ausbildung einer stabilen, körperangepassten Matratze eine Grundvoraussetzung.
Eine Alternative zur Mistmatratze ist der Aufbau einer Matratze aus Kalk und Stroh. Die Kalkstrohmischung wird mit dem Futtermischwagen hergestellt. Als Kalkkomponente sollte Kohlensaurer Kalk verwendet werden. Die DüKa vertreibt diesen unter dem Namen KSM-Kalk oder KSM-Kalk alkalisch.
Unter den am Markt angebotenen Kalken ist bei diesem Produkt das Absinken des aus der Boxe ausgetragenen Kalkes in den Güllekanal fast ausgeschlossen. Dieser Kalk hat eine Mahlfeinheit von 90 % kleiner 0,09 mm, ist mit ca. 5 % Wasser befeuchtet und wird mit Kipper-Fahrzeugen geliefert. Teilladungen sind möglich.

- Futtermischwagen im Stall
Als erstes wird der Futtermischwagen mit Stroh befüllt, das durchgemischt evtl. noch zerkleinert und mit Wasser befeuchtet wird. Zum befeuchteten Stroh wird nun die fünffache Menge des Strohgewichtes an Kalk zugegeben und homogen vermischt (z.B. 200 kg Stroh + 1.000 kg KSM + 400 Liter Wasser).

- Verteilung in der Box
In befahrbaren Ställen kann das Kalkstrohgemisch direkt in die Liegebox befördert werden. Ansonsten wird ein Hoftrak oder die Schubkarre verwendet.

- Die hygienische Matratze aus Kalk und Stroh wird sofort von den Kühen angenommen
Bei einer Neuanlage sind 150 bis 200 kg Gemisch pro Liegebox erforderlich. Wird eine bestehende Matratze neu aufgebaut genügen ca. 100 kg. Damit das Material gut bindet, sollte die Box vorher mit Wasser befeuchtet werden.
Um die Matratze dauerhaft zu erhalten, muss regelmäßig KSM-Kalk und Stroh nachgestreut werden. Neben der getrennten Einbringung ist auch die Anwendung eines Gemisches denkbar.
Bei Rückfragen stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung.
Wir freuen uns über jede Anregung.
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