Branntkalk
Branntkalk 90
90 % CaO gemahlen oder gekörnt
Aufwandmenge: 15 dt/ha
Kalkstein wird in einem Hochofen bei 1000 bis 1200 Grad Celsius gebrannt. Dadurch wird Kohlendioxid ausgetrieben und es entsteht aus Calciumcarbonat Calciumoxid. Der entstandene Branntkalk ist nun wasserlöslich.
Branntkalk hat viele zusätzliche positive Nebenwirkungen.
Zur Vorsaatkalkung zu Rüben und Mais, für ein stabiles Krümelgefüge und sichere Feldaufgänge. Fördert das Wachstum und sichert somit den Ertrag, schützt den Boden vor Erosion und verringert die Ausbreitung von z.B. der Rhizoctonia-Rübenfäule.
Zur Kalkung von Kartoffelflächen für eine bessere Erdabscheidung und weniger anhaftender Erde und höherer Flächenleistung beim Roden. Zusätzlich reißen die Dämme nicht auf und somit kommt es zu weniger grünen Knollen.
Branntkalk schützt die Pflanzen vor Schädlingen und Krankheiten.
Nacktschnecken werden reduziert und Fraßschäden vermindert. Die Ausbreitung von Kohlhernie wird verhindert.
Durch moderne Großflächenstreuer ist es möglich Branntkalk gemahlen rationell und schnell auszubringen. Streuschneckenbreiten von bis zu 12 Metern ermöglichen es hohe Tagesleistungen zu erreichen.
In manchen Gebieten bieten Lohnunternehmer in Zusammenarbeit mit der Düka auch Streuereinblasungen an, so kann der Branntkalk in werksfernen Gebieten auch relativ kostengünstig ausgebracht werden.








